Vertrieb an den Händler: Sales Unterlagen vorbereiten leicht gemacht!

Vertrieb an den Händler: Sales Unterlagen vorbereiten leicht gemacht!

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Lose Blätter, stapelweise Unterlagen oder tausend Hinweise, was noch alles geändert- und nicht fertig wird: Das alles habe wir schon erlebt, wenn es um die Verkaufsunterlagen geht, mit dem sich ein Label beim Händler vorstellen soll. Deshalb, ein Grund mehr mit dem heutigem Artikel etwas genauer auf die Sales Unterlagen einzugehen. Was sollten also Deine Unterlagen beinhalten und wie bekommst Du sie repräsentativ auf Vordermann?  

Verkaufsunterlagen für Modelabels – Professionelle Vorbereitung!

Zunächst gehen wir auf den Inhalt ein und was Deine Sales Unterlagen umfassen sollten. Wir empfehlen Dir generell, alle Unterlagen digital und ausgedruckt vorzubereiten. Bei den Ausdrucken macht es dementsprechend Sinn, immer einen kleinen Stapel schon gedruckt zu haben und dafür eine professionelle Druckerei in Anspruch zu nehmen. Jetzt aber konkret zum Inhalt. Folgende wichtige Bestandteile sind ein Must-have deiner Sales Unterlagen:

  • Lookbook 
  • Preisliste
  • Orderformular
  • AGB

 

Im Lookbook findet der Einkäufer Bilder von Deiner Kollektion. Neben sogenannten Freistellern empfehlen wir Dir auch Moods, also Bilder, wo die kompletten Outfits an einem Model on location fotografiert werden. Hier solltest Du einen professionellen Fotografen und einen Grafiker engagieren.

Im Lookbook sieht der Einkäufer die Einzelprodukte und das Zusammenspiel der Kollektion, beziehungsweise wie die einzelnen Produkte kombiniert werden können.

Am besten, Du platzierst neben dem einzelnen Produkt mögliche Farbvariationen, Liefertermin und die Materialzusammensetzung. Eine weitere Alternative wäre, das Lookbook nach Lieferterminen aufzubauen, was auch viele Hersteller machen.

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Aus der Preisliste kann der Einkäufer Artikelnummer, Bezeichnung des Produktes, angebotene Farben, Größen, Einkaufs- und Verkaufspreis entnehmen. Während das Lookbook sozusagen die visuellen Ansprüche des Kunden zum Kauf anregen soll, liefert die Preisliste die hard facts.

Konkret bedeutet das, dass der Einkäufer anhand des Verhältnis von Einkaufs- und Verkaufspreis erkennt, wie hoch seine Marge ist.

Das Orderformular ist für den Händler zum Ausfüllen gedacht. Hier werden neben den Artikelnummern und dessen Bezeichnungen die gewünschten Größen, Farbvariationen, Mengen und der Einkaufspreis angegeben. Bitte nicht die jeweilige Mengensummen und die Gesamtsumme vergessen. Am besten Du nutzt dazu eine Exceltabelle. Das Orderformular muss durch den Händler unterschrieben werden.

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, kurz AGB genannt, bilden Deine Verkaufsgrundlage. Du solltest sie auf jeden Fall von einem Rechtsanwalt gegenchecken und wenn erforderlich, vorher erstellen lassen. In den AGBs sind die Rechte und Pflichten von Käufer und Verkäufer geregelt, also sowas wie Zahlungsziel, Lieferzeitpunkte, aber auch, was passiert, wenn mal etwas schief gehen sollte. Im Klartext: Falls die Qualität nicht wie erwartet- oder die Ware verspätet geliefert werden sollte. Wir empfehlen Dir dringend, auf diesen Punkt nicht zu verzichten, damit Du nicht in rechtliche Schwierigkeiten gerätst. Mit der Unterschrift unter die AGBs erkennt der Händler Deine Verkaufsbedingungen an.

Fazit: Du benötigst also Lookbook, Preisliste, Orderformular und AGBs, um professionell vor dem Händler auftreten zu können. Damit kannst Du auf Augenhöhe mit dem Einkäufer kommunizieren. Die Unterlagen kannst Du in Papierform zum Beispiel in einer Mappe unterbringen – dazu eignet sich super eine sogenannte Präsentationsmappe. Hier findest Du ein Beispiel.

Hast Du alle Unterlagen soweit fertig vorbereitet oder hakt es noch irgendwo? Noch Frage? Dann hinterlasse mir einfach einen Kommentar hier unten oder schreib mir eine Mail. Ich helfe Dir gerne weiter!

Photo by freestocks.org on Unsplash

 

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